

Feinsiebanlage entlastet Kläranlage
In vielen Kläranlagen stellen Feinanteile wie Haare und Fasern ein erhebliches Problem dar. Oft passieren sie die mechanische Vorreinigung und führen in der biologischen Stufe zu Ablagerungen, Verzopfungen und erhöhtem Wartungsaufwand. Die Verbandsgemeinde Nastätten hat deswegen in der Kläranlage Mühlbachtal eine Feinsiebanlage nachgeschaltet. Der Einsatz der kompakten Siebtrommel von Saveco sorgt für eine Entlastung der Belebung – und verbessert zugleich die Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit der Anlage.
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Feinsiebanlage kombiniert vier Prozesse
Im Zuge einer Anlagenerweiterung im Jahr 2017 fiel die Entscheidung, eine weitergehende mechanische Vorreinigung zu implementieren. Die Wahl fiel auf eine Feinsiebtrommel vom Typ VSA der Firma Saveco, mit einer Sieböffnung von nur 3 Millimeter.
Die kompakte Einheit übernimmt vier Prozesse gleichzeitig: Sieben, Waschen, Fördern und Entwässern. Dadurch konnte die Anlage nicht nur effizienter, sondern auch platzsparender gestaltet werden. Die gewählte Lösung ersetzt mehrere Einzelaggregate – und bietet gleichzeitig eine verbesserte Trenngenauigkeit.

Technik und Erfahrungen
Saveco war dem Anwender bereits durch frühere Projekte bekannt: Fünf weitere Anlagen in der Verbandsgemeinde sind mit Rechenanlagen des Herstellers ausgerüstet. „Die Technik ist seit über zehn Jahren im Einsatz – zuverlässig und mit sehr geringem Verschleiß“, so Hermann. „Auch aus diesem Grund haben wir uns erneut für das Unternehmen entschieden.“
Funktionsweise
Die Siebtrommel arbeitet kontinuierlich: Während das Abwasser durch das rotierende Sieb strömt, werden zurückgehaltene Feststoffe durch eine interne Wasch- und Reinigungsdüse behandelt, über eine Förderschnecke abtransportiert, entwässert und schließlich in einen Container oder Verdichter übergeben. Organische Bestandteile werden ausgewaschen, das Siebgut verdichtet.




