
Eine integrierte IMU kompensiert eine Schräglage des Messstabs. Damit ist auch der Blick auf eine Dosenlibelle nicht mehr notwendig, um die lotrechte Stellung des Messtabes zu überprüfen. Diese Möglichkeit zur Schräghaltung ist besonders in Gegenden hilfreich, wo eine senkrechte Haltung nicht immer ohne Probleme machbar ist. „Selbst, wenn unsere Mitarbeiter nicht direkt an einem Messpunkt gelangen können, beispielsweise weil dichte Büsche den Zugang blockieren, so haben sie die Option, den Messstab einfach schräg anzusetzen und die Daten aufzunehmen. Wir nutzen den ppm10xx zero deshalb vor allem in Bereichen, in denen die üblichen Messsysteme zu unhandlich und aufwändig sind“ Die Möglichkeit zur Schrägmessung erlaubt es auch, sehr viele Punkte innerhalb kürzester Zeit zu vermessen.
Zusätzlich zu seiner Flexibilität sowie den kompakten Abmessungen überzeugt der ppm10xx zero durch seine hohe Messgenauigkeit, auch wenn die Voraussetzungen dafür nicht immer gegeben sind. Niederlassungsleiter Mielke erklärt die Situation so: „Gerade in der Nähe von Flussufern gibt es viele Büsche und Bäume, die das GNSS-Signal unterbrechen. Genaue Messungen sind dann mit den Totalstationen nicht möglich, der ppm10xx zero liefert dafür noch immer Daten mit einer Genauigkeit im Zentimeterbereich.“
Wenn physische Hindernisse, wie die erwähnten Bäume oder Büsche, den direkten Sichtkontakt zwischen Empfängern und Satelliten blockieren, kommt es normalerweise zu einer Beeinträchtigung oder gar eines Verlustes des Satellitensignals. Das hat Folgen für die Genauigkeit der Positionsbestimmung. Als RTK-Empfänger ist der ppm10xx in der Lage, diesen Effekt der Abschattung zu kompensieren. Er verarbeitet die Signale mehrerer globaler Satellitennavigationssysteme. Neben dem US-amerikanischen GPS, gibt es noch das europäische GALILEO sowie BEIDOU aus China und GLONASS aus Russland. Damit stehen auch an schwierigen Einsatzorten immer ausreichend Satellitensignale zur Verfügung.




