
Spendenprojekt zum Weltwassertag 2022
Trinkwasserfilter-Experte unterstützt Brunnenbau in Tansania
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Knapp zwei Drittel des Trinkwassers in Deutschland (65 Prozent) werden aus Grundwasser gewonnen. Doch die Qualität des Grundwassers in Deutschland verschlechtert sich, Kontaminationen finden sich in immer größeren Tiefen. Schadstoffeinträge, vor allem durch Düngemittel/Gülle (Nitrate) und Pestizide aus der industriellen Landwirtschaft, aber auch industrielle Substanzen und Medikamentenrückstände etc., haben direkte Auswirkungen auf unsere Trinkwasserqualität. Zunehmende Bodenversiegelung und durch den Klimawandel bedingte Hitzewellen und Dürrephasen wirken sich ebenfalls negativ auf das Grundwasser aus. Weniger Regenwasser kann versickern, der schnelle oberflächliche Abfluss nimmt zu und die Speisung des Grundwassers durch Niederschläge verringert sich. „Jede Verschmutzung von Wasserressourcen führt am Ende dazu, dass uns weniger Grundwasser zur Verfügung steht. Gerade in Anbetracht zunehmender Dürreperioden ist das problematisch. Dementsprechend hoch ist der Stellenwert, den Gewässerschutz genießen sollte“, meint dazu Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser.