WASSERAUFBEREITUNG

Vier zusätzliche Sickerschlitzgräben in Eschollbrücken

Infiltrationsanlagen zur Grundwasserstützung

Der Wasserverband Hessisches Ried (WHR) erweitert seine Infiltrationsanlage in Eschollbrücken um vier zusätzliche Sickerschlitzgräben. Sie sind auf überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen vorgesehen und dienen der Grundwasserbewirtschaftung im Hessischen Ried. Ziel ist es, die Grundwasserstände im Umfeld des Wasserwerks Eschollbrücken zu stützen und die regionale Wasserversorgung langfristig zu sichern.

Owning Your Brand’s Social Community Drives More Shoppers and Sales

WHR

Container for the scroll indicator

(Will be hidden in the published article)

Die bestehende Anlage umfasst 13 Sickerschlitzgräben und ein Versickerungsbecken. Über diese Einrichtungen wird aufbereitetes Rheinwasser gezielt in den Boden eingeleitet. Beim Durchströmen des Untergrunds wird es gefiltert und ergänzt das natürliche Grundwasserdargebot. Mit den vier weiteren Gräben erhöht sich die Menge an aufbereitetem Oberflächenwasser, die dem Grundwasser zugeführt werden kann.

Die Erweiterung ist im Verbandsplan verankert und Teil der langfristigen wasserwirtschaftlichen Planungen des Landes Hessen. Sie erfolgt im Rahmen des bestehenden Wasserrechts. „Mit dem Ausbau der Anlage schaffen wir die Grundlage dafür, die Grundwasserstände gemäß dem Grundwasserbewirtschaftungsplan weiterhin stabil zu halten. Zugleich leisten wir damit einen wichtigen Beitrag, um die Wasserversorgung vor dem Hintergrund des Klimawandels und des Bevölkerungswachstums langfristig zu sichern“, erklärt Verbandsvorsteherin Elisabeth Jreisat.

Der WHR stimmt die Genehmigungsplanungen derzeit mit den zuständigen Behörden ab. Mit den Eigentümern der nach aktuellem Stand unmittelbar betroffenen Flächen besteht bereits direkter Kontakt. Die Ingenieurplanung soll im kommenden Jahr voranschreiten. Der Baubeginn ist derzeit für Ende 2029 vorgesehen.