
Versionskontrolle hält digitale Zwillinge aktuell
Emerson
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Im laufenden Betrieb passen Bediener und Ingenieure Steuerungssysteme regelmäßig an, um Probleme zu beheben, die Leistung zu verbessern oder Steuerungsstrategien weiterzuentwickeln. Werden diese Änderungen nicht in den digitalen Zwilling übertragen, weichen Anlagenkonfiguration und Simulation voneinander ab. Der manuelle Vergleich und die Übernahme der Anpassungen können mehrere Stunden beanspruchen. Das Werkzeug erfasst Änderungen automatisch und stellt sie über eine Bedienoberfläche zur Übertragung auf andere Leitsysteme und Simulationen bereit. Die Erfassung lässt sich wöchentlich, monatlich oder bei Bedarf ausführen. Ein detaillierter Prüfverlauf dokumentiert, was geändert wurde, wer den Eingriff vorgenommen hat und wann er erfolgte. Das reduziert das Risiko nicht dokumentierter oder unerwarteter Anpassungen.
Nach der Validierung kann ein Anwender die automatische Synchronisierung zwischen Produktionssystem und digitalem Zwilling oder zwischen dem Simulationsmodell und weiteren Leitsystemen starten. Vor der Übertragung analysiert die Software anhand von Simulationsmomentaufnahmen die Auswirkungen auf das Zielsystem. Sie zeigt die durch Änderungen verursachten Störungen auf und schlägt Lösungen vor. Ein System zur zentralen Datenablage überträgt die Daten zwischen Produktion und Simulator und stellt deren Synchronisierung sicher. Mehrere Anwender können dieselben Objekte bearbeiten und ihre Änderungen zusammenführen.
Die fortlaufende Aktualisierung erhält die Nutzbarkeit der Simulationen für Schulungen, Tests, Entwicklungsarbeiten und Prognosen über den gesamten Lebenszyklus.



