
Von Muscheln, Molchen und grüner Energie aus dem See
Sistag AG
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Der Campus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne ist Vorreiter in der thermischen Seewassernutzung. Seit 1978 werden die Hochschulgebäude mit Seewasser gekühlt. Heute wird auch Heizenergie nachhaltig aus dem See gewonnen. In den vergangenen Jahren hat die Energiezentrale am Genfer See einen neuen Gegner bekommen: Die Quaggamuschel.
Die invasive Quaggamuschel breitet sich seit einigen Jahren rasant in europäischen Gewässern aus. Im Gegensatz zu anderen Muschelarten wie der Zebramuschel, überlebt die Quaggamuschel in tieferen und kälteren Lagen und besiedelt dort Anlagen, die bislang von Muschelbefall weitgehend verschont blieben. Rohrleitungen, die in betroffene Oberflächengewässer wie den Genfersee führen, müssen regelmäßig per Molch von Ablagerungen im Inneren befreit werden.





