EDITORIAL


Von seltenen Münzen und 
echter Zuverlässigkeit


Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie Kinder? Wenn ja, wissen Sie: Erziehung ist im Grunde ein permanentes Risikomanagement mit einer ordentlichen Portion Verhandlungsgeschick. Neulich wollte ich meinem siebenjährigen Sohn das Thema Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit näherbringen. Die Mission war klar: 5 € für den Bäcker, 2 € Wechselgeld sollten zurück in die Haushaltskasse. Das Ergebnis? Er kam mit genau einem Euro zurück. Der Grund: Ein nicht autorisiertes Eis. Als ich ihn streng mit dem „Budget-Leak“ konfrontierte, schaute er mich mit einer entwaffnenden Ernsthaftigkeit an und erklärte:

„Papa, du verstehst das nicht. Dieser eine Euro, den ich zurückgebracht habe, ist eine extrem seltene Fehlprägung! Wenn wir den verkaufen, sind wir reich. Ich habe das Eis quasi als Investitionsprämie gegessen, damit wir am Ende mehr Geld haben.“

Was lernt man daraus? Kreative Buchführung schützt vor Strafe nicht. Nichtsdestotrotz muss man den Mut zur Story erst einmal haben! ☺

Wenn „seltene Münzen“ nicht reichen: Effizienz bei AERZEN

In der Welt der Wasser- und Abwasserwirtschaft können wir uns solche charmanten Rechenfehler natürlich nicht leisten. Hier zählt die harte Währung der Prozesssicherheit und der tatsächlichen Energieeffizienz. Deshalb freue ich mich besonders, dass wir in dieser Ausgabe unseren langjährigen Partner AERZEN als Titelthema begrüßen dürfen.

Seit über 10 Jahren arbeiten wir intensiv mit den Experten von AERZEN zusammen und sind immer wieder beeindruckt, wie sie das Thema Zuverlässigkeit neu definieren. Wo mein Sohn auf „seltene Münzen“ hofft, setzt AERZEN auf technologische Präzision, die keine Ausreden braucht, sondern durch messbare Wirtschaftlichkeit überzeugt. Ein echtes Vorbild in Sachen Beständigkeit!

Passend zur Weltleitmesse IFAT haben wir für Sie ein umfangreiches Messespecial geschnürt. Unsere Redaktion hat die spannendsten Innovationen und Produkte unter die Lupe genommen, damit Sie auf der Messe nicht nur nach „seltenen Münzen“ suchen müssen, sondern direkt die Goldstücke der Umwelttechnologie finden.

Zum Abschluss möchte ich mich ganz persönlich bei Ihnen bedanken. Das Feedback zur letzten Ausgabe war überwältigend und zeigt uns, dass der digitale Austausch in unserer Branche lebendiger ist als je zuvor. Ich freue mich riesig auf den weiteren Dialog mit Ihnen. Ob per Mail, LinkedIn oder am Telefon!

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und viele inspirierende Momente in dieser Ausgabe unserer WASSER ABWASSER TECHNIK!

Herzlichst,

Ihr

Alija Palevic

ap@fachwelt-verlag.de