Europas größter Surfpark
Nachhaltiges Wasser- und Ressourcenmanagement
Die O2 Surftown vor den Toren Münchens bietet zwei Meter hohe Wellen wie an den Küsten Portugals . Seit der Eröffnung von Europas größtem Surfpark im August 2024 haben Surfbegeisterte neben der beliebten Eisbachwelle im Englischen Garten nun eine Hightech-Anlage für die Vorbereitung auf (inter-)nationale Wettkämpfe. Bereits im Herbst konnten hier Profis und Olympioniken im Rahmen der Deutschen Surf Meisterschaften ihr Können unter Beweis stellen. Neben sportlichen Top-Angeboten steht die Surftown auch für ein nachhaltiges Wasser- und Ressourcenmanagement. Denn sie vereint modernste Inhouse-Technik mit umweltschonenden und ganzheitlichen Entwässerungslösungen vom Systemanbieter BIRCO aus Baden-Baden.
Deutscher Surfsport
Mit der feierlichen Eröffnung der O2 Surftown begann für Sportler:innen eine neue Ära. Denn der Surfpark steht nicht nur für ein spektakuläres Sporterlebnis, sondern bietet auch neue Maßstäbe in Sachen Technologie. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern wurde eine innovative Anlage errichtet, die auf einer Beckenlänge von 180 Metern alle zehn Sekunden bis zu zwei Meter hohe Wellen erzeugt – ein europaweit einzigartiges Konzept. Zusätzlich bietet die Anlage Sport- und Entspannungsmöglichkeiten mit Angeboten wie einer Surfskate-Rampe, einem Lookout-Restaurant, einem Rental & Shop und Liegeflächen.

Sichere Oberflächenentwässerung
Für die zuverlässige und verkehrsgerechte Linienentwässerung auf den Zufahrts- und Gehwegen um die Anlage kamen insgesamt 250 Meter der belastungsstarken BIRCOsir NW 150 zum Einsatz. Das asphaltgerechte System mit Steggussabdeckungen der Klasse D garantiert eine effiziente Entwässerung und dank integrierten Kombiverschluss- Massivstahlzargen hohe Stabilität und Korrosionsschutz auf frequentiert genutzten Flächen.
Rund um das Highlight der Anlage – dem großen Surfbecken – standen andere Anforderungen im Mittelpunkt. Hier musste darauf geachtet werden, sowohl den zu versickernden Wassermengen als auch dem sportlichen Besucherverkehr gerecht zu werden, wie Steffen Hartmann erklärt: „Ursprünglich sollten auf der Fläche um das große Surfbecken Schlitzrinnen installiert werden. Doch aufgrund des hauptsächlichen Barfuß- Verkehrs wurde hier auf Kunstrasen umgeplant – der einen anderen Unterbau aus Asphalt erfordert. Deshalb haben wir für diesen Bereich auf die BIRCOlight mit barfußtauglichem Gitterrost ohne scharfe Kanten umgesattelt.“ Das auf Oberflächenentwässerung ausgelegte System in NW 150 ließ sich nicht nur optisch harmonisch in den Beckenumlauf integrieren. Da die Betonrinnen inklusive Abdeckungen im 90°-Winkel oder ganz individuell auf Gehrung einfach zugeschnitten werden können, ist ein flexibler, passgenauer und schneller Einbau auf der Baustelle gewährleistet. Nun schlängeln sich knapp 100 Meter BIRCOlight entlang der wellenförmigen Form des Surfbeckens und entwässern dort – ohne Verletzungsgefahr für die Besucher – dank hoher Belastungsreserven der Rinnenkörper effizient auf ganzer Länge.











