
Im laufenden Betrieb einer Kläranlage
INVENT Umwelt- und Verfahrenstechnik AG
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Die Anlage verfügt über zwei große Donutbecken, deren äußerer Ring in mehrere Segmente unterteilt ist. Für die geänderte Prozessführung sollten einzelne Segmente als Denitrifikationszonen betrieben werden. Gleichzeitig waren die Randbedingungen eng: Oberhalb des Wasserspiegels stand aufgrund vorhandener Räumerbrücken nur begrenzter Bauraum zur Verfügung, es bestand hoher Zeitdruck, und eine vollständige Entleerung der Becken kam aus betrieblichen und wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage.

Überblick
- Schnelles und kosteneffizientes Retrofit, ohne Neubau und ohne Stillstand der Becken
- Installation im befüllten Becken, ermöglicht durch Stahlbrücken und vertikale Hyperboloid-Rührwerke
- Hohe Energieeffizienz bei sicherer Denitrifikation, niedrige Leistungsdichte bei hoher Umwälzleistung
- Optimiert für Donutbecken und beengte Einbausituationen, auch unter bestehenden Räumerbrücken
- Betreiberfreundlich und zukunftssicher, geeignet für kommunale Anforderungen und verschärfte Ablaufwerte ab 2026
Das Projekt Hagen-Boele zeigt exemplarisch, dass eine stabile Denitrifikation auch im Jahr 2026 ein zentrales Element der kommunalen Abwasserbehandlung bleibt, insbesondere bei der Übernahme und Umstellung bestehender Anlagen. Gleichzeitig verdeutlicht es, wie durch intelligente Konzepte vorhandene Becken kurzfristig weitergenutzt und an neue betriebliche Anforderungen angepasst werden können, ohne Neubauten oder längere Stillstandszeiten.



