PROZESSAUTOMATISIERUNG & DIGITALISIERUNG

Fernauslesungstechnik für Wassernetze

IoT-Plattformen für kommunale Infrastruktur 

Städte, Gemeinden und Stadtwerke stehen vor der Aufgabe, Infrastrukturen zukunftsfähig und resilient aufzubauen. Auf der E-world 2026 zeigte Zenner International Lösungen für Stadtwerke und Smart Cities. Im Mittelpunkt steht der Smart Water Rollout, vor dem Hintergrund von Extremwetterereignissen, zunehmender Ressourcenknappheit und wachsender Urbanisierung. Digitalisierung wird dabei als Bestandteil moderner Infrastrukturen adressiert, um Transparenz in Versorgungsnetzen zu schaffen und Betriebsprozesse datenbasiert zu unterstützen.

Owning Your Brand’s Social Community Drives More Shoppers and Sales

Zenner International GmbH & Co. KG

Container for the scroll indicator

(Will be hidden in the published article)


Lösungen für den Smart Water Rollout

Das Unternehmen zeigt ein Portfolio smarter Messtechnik für Wasser, Wärme und Gas und benennt als Ziel für 2026 die flächendeckende Umsetzung des Smart Water Rollout. Als Baustein wird der IUWS B.One Ultraschall-Hauswasserzähler genannt. Er ist mit „Parallelfunk“ ausgestattet und überträgt Messdaten parallel über LoRaWAN und Wireless M-Bus. Damit sind Funktionen für die digitale Messwerterfassung und die parallele Nutzung beider Funkwege vorgesehen.

Für Wasserversorger ergänzt das Unternehmen die Messtechnik um ein Paket zur wirtschaftlichen Fernauslesung von Wasserzählern: B.One Metering as a Service (MaaS). Der Ansatz wird damit begründet, ohne zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur weitere Smart-City-Anwendungen einzubinden. „Mit der Einbindung weiterer Sensoren und Geräte lassen sich mit MaaS nachhaltige und resiliente Wassersysteme aufbauen und sogar Lösungen für den Hochwasserschutz integrieren“, erklärt René Claussen, Geschäftsbereichsleiter Messsysteme, IoT und Digitale Lösungen. Als Anwendungsfeld nennt das Unternehmen zudem die Leckageerkennung und verweist auf eine Kooperation mit der Fast Gesellschaft, um eine adaptive digitale Lösung zur Erkennung und Ortung von Leckagen im Wassernetz bereitzustellen.


Die Minol-Zenner-Gruppe meldet als technologischen Meilenstein die Integration von 10 Millionen Sensoren (September 2025) und betreibt nach eigenen Angaben das größte LoRaWAN-Netz der Welt, mit Netzverfügbarkeit in 15 Ländern. „LoRaWAN hat die Art und Weise, wie Energieversorger, Wohnungswirtschaft oder Smart Cities arbeiten, revolutioniert. Die Technologie bietet zuverlässige, effiziente Konnektivität und ist damit die Basis vieler smarter Anwendungsfälle“, sagt Geschäftsführer Zeljko Petrina. Aufbauend auf Projekterfahrung mit mehr als 450 Vorhaben beschreibt das Unternehmen weitere Einsatzfelder wie Luftqualitätsmessung und Umweltmonitoring, Smart Metering, Energieeffizienz in Gebäuden, Füllstandüberwachung von Containern und Silos sowie urbane Datenplattformen. Daten werden über LoRaWAN erfasst, in Plattformen wie der B.One Element Suite zusammengeführt und über Dashboards visualisiert; die Geräte- und Lösungskompatibilität soll in der B.One-Lösungswelt künftig über das B.One-Logo gekennzeichnet werden.